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Franz
BLAAS
"Zeichnungen" |
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Franz Blaas
zählt zu jenen Zeichnern der expressionistisch orientierten Moderne,
die die Möglichkeiten ihres gewählten graphischen Mediums
sensibel beobachten und im Sinne geistiger Spurensicherung nutzen. |
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Mit dem Libretto zur Oper "Zeichner im Schnee", das das Leben des genialen Zeichners Clemens Brosch behandelt, legte Blaas eine weitere literarische Arbeit der Sonderklasse vor. Die meist kleinformatigen Zeichnungen, wie Franz Blaas sie liefert, der noch dazu oft genug auch auf jede Farbe verzichtet und nur mit wenigen Kohle- oder Tuschestrichen ein ganzes Universum entstehen lässt, regen die Phantasie des Betrachters an, fordern stets aufs neue zu einer analytischen Betrachtungsweise heraus. |
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| Einfache Strichfigurengebilde, oft auch farbig hinterlegt, wachsen aus dem Bildgrund, verschmelzen mit anderen figurativen Gestaltungsformen, wirken oft ängstlich und verstört, aber auch freundlich und zutraulich. Franz Blaas schafft es, mit bemerkenswerter Leichtigkeit äußerst komplexe, psychologisch dichte, spannende Zeichnungen zu liefern, die den Betrachter bezaubern und in eine andere Welt entfahren. | |
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| 1955 | geboren in Passau, aufgewachsen in Freiberg, OÖ |
| 73 -76 | Pädagogische Akademie, Linz |
| 76 - 83 | Kunsthochschule Linz |
| Mitbegründer der Stadtwerkstatt Linz | |
| 82 - 84 | Hochschule f Angewandte Kunst, Wien |
| 87 - 89 | Aufenthalt Berlin |
| 90 - 93 | Arbeit am Roman "Omas kleine Erde" |
| 1998 | Arbeit am Libretto fdr die Oper "Der Zeichner im Schnee" (Urauführung 2001) |
| 2002 | Arbeit am Zeichentrickfilm "Four songs for tiger lilies" |
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