Alois
Schild, 1960 in Tirol geboren, absolvierte von 1976 bis 1980 die
Schmiedelehre und war von 1980 bis 1983 als Fahrzeugfertiger tätig.
Von 1986 bis 1990 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste
in Wien bei Prof. Gironcoli.
Alois
Schild zieht seine Inspiration zu einem nicht geringen Teil
aus der geographischen, geologischen und alpinen Besonderheit
Tirols. Seine Arbeit ist von der ständigen Auseinandersetzung
mit der "Natur" des Alpenraumes geprägt. Die
Beschäftigung und das Eingehen auf sein Umfeld führt
in seinen Arbeiten aber nicht zu simpler Imitation der Natur,
sondern zu einer geistigen und kritischen Auseinandersetzung
mit ihr, die sich in seinen Plastiken auch als bewusster Gegensatz,
als eine "Gegenwelt" äußern kann.
Inspiration,
nicht Imitation, aber auch nicht Abstraktion eines wie immer
gearteten Naturvorbildes ist sein künstlerisches Credo,
das im Garten des Bezirkskrankenhauses Hall bis zum 5. Oktober
2003 zu sehen sein wird.