|
|
|
| INGE
KRACHT >Innere Zeiträume< |
|
| Wenn
ich mich mit den Dingen auseinandersetze, den sogenannten alltäglichen,
gewöhnlich sichtbaren, entwickelt sich eine Eigendynamik, sie erscheinen
verändert, als gäbe es eine Welt hinter der Welt. Am Ende ist es der Versuch nicht das Ding abzubilden, sondern das, was es ausgelöst hat. Inge Kracht |
|
|
|
Titelbild:
»Innerer Zeitraum VIII/Verlorener Moment«, 2003, Acryl,
Farbstift, Kreide, Leinwand auf Keilrahmen vierteilig/fixiert, 38 x 100 cm |
| Den Schwerpunkt dieser Ausstellung bilden Arbeiten aus dem letzten Jahr. Inge Kracht hat eine neue "Richtung" eingeschlagen und sie auch als eine Art "Selbstdisziplinierung" im Denken bezeichnet, um dadurch zu mehr Freiheit zu kommen. Mehr Freiheit bedeutet für die Künstlerin nicht, wie man meinen könnte, mehr Möglichkeiten der Technik oder mehr Spielraum, sondern mehr Ordnung, weil sie für das innere Denkchaos eine Regel gefunden hat. Was sich nun in diesen neuesten Arbeiten formuliert, hat sich, wenn man ihre früheren Arbeiten kennt, schon lange vorher entwickelt. Aber sie formulierte ihre Fiktionen und Aussagen noch nie so klar. Erst mehrere "Positionen" (Bilder) aneinander gereiht ergeben eine Aussage als fertiges Bild. An und für sich hatte Inge Kracht diese Art der "Bildaufteilung" schon früher eingesetzt, jedoch nicht in dem Zusammenhang, um damit ihrer "ausufernden Gedankenvielfalt" eine Art "Gerüst" zu geben. In
dieser Ausstellung sind auch noch Arbeiten aus zwei weiteren Themenperioden
zu sehen, und zwar: |
|
|
|
|