Titelbild: P.G., 2005/06, Öl auf Leinwand, 95x70 cm (Ausschnitt) |
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Nach Anton Christian, Adolf Frohner, Christian Ludwig Attersee, Oswald Oberhuber, Gunter Damisch, Hubert Schmalix, Eva Schlegel, Brigitte Kowanz, Jakob Gasteiger und Alois Mosbacher ist Hubert Scheibt bereits der elfte Künstler, den die Galerie Schmidt in Reith parallel zum jährlich stattfindenden Europäischen Forum Alpbach präsentiert.
In der Ausstellung „Die Welt in 17 Köffern“ in der Galerie Schmidt wird ein Querschnitt der Arbeiten aus den letzten Jahren gezeigt. Neben Gemälden sind auch Papierarbeiten, wie etwa die Serie der „Psychonautiker“ zu sehen. |
Hubert Scheibl, geboren 1952 in Gmunden gehört zu den führenden abstrakten Malern
Österreichs. Seit den 1980er Jahren widmet er sich der atmosphärischen
Farbfeldmalerei, meist in monumentalem Format.
Der Betrachter taucht in die unergründlichen Tiefen des malerischen
Kosmos ein. Trotz der Selbstreferenzialität der Farbe
entstehen Momente des landschaftlich Illusionistischen. Manchmal überzieht Scheibl die bemalte Farbfläche mit Kratzern, die
eine seismographische Struktur ergeben. Diese übersetzt der
Künstler in zeichnerischen Experimenten auf das Papier. In
den neueren Papierarbeiten bilden fotografische Vorlagen mit
Gegenständen aus seinem Alltagskontext die Matrix für seine
zeichnerisch malerische Praxis.
Eva Maria Bechter |
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