Eisenhuettenwerk

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1562 - Gründung des Eisenhüttenwerkes in Kleinboden

Bau der Schmelzhütte - Hochofen - gleichzeitig Einrichtung einer Köhlerei für die Herstellung der erforderlichen Holzkohle - Holza aus dem Finsing und Märzengrund - Erbauung des wasserbetriebenen Hammerwerkes, in dem das Eisen zu Halbfertigprodukten verarbeitet wurde. Durch den weiteren Ausbau des Eisenhüttenwerkes stieg der Holzverbrauch an, und es wurde eine neue Köhlerei in der Kohlstatt (Helfenstein) errichtet (rund 50 Meiler).

1664 Monopolisierung des Eisenhandels in Tirol und Errichtung eines zweiten Hochofens und drei Hammerwerken in Kleinboden, Jahresausstoß bis 500 Zentner Eisen und Stahl.

Bis 1686 wurden aus Kleinbodener Eisen Sensen, Hacken, Messer, Waffen u.s.w. gefertigt. Der Zillertaler Eisenhandel erlebte seine Hochblüte. Mehrere Ereignisse, wie Einfurh von besserem Eisen aus Leoben, die Kontingentierung des Holzverbrauches im Zillertal - Steinkohle mußte aus Häring bei Kufstein mit Flößen auf Inn und Ziller hergeschafft werden, führten in der Folge zum Rückgang des Betriebes. Zwei Hochöfen wurden nach Jenbach verlegt. 

1700 war nur mehr ein Hochofen in Betrieb. Kapitalschwäche der Eigentümer führte 1895 zum endgültigen Ende der Eisenproduktion im Zillertal /Kleinboden.

1904 wurde ein Teil des Hammerwerkes in ein Elektrizitätswerk umgebaut. 

 
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