Glueck Auf

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Glück Auf!

Nach Einigung zwischen Salzburg und Tirol über die Gewinnverteilung begann der Eisenerzbergbau um die Mitte des 16. Jahrhunderts, der Bergrichtersitz war Fügen. 

Die Eisenerz Vorkommen im Zillertal waren durch den gestiegenen Eisenbedarf der großen Eisen- und Kupferbergwerksbetriebe in Schwarz und Kitzbühel wichtig geworden. Zwischen 1560 und 1760 gab es neun Stollen an der Süd-Ost-Flanke des Bergrückens Grätzenkopf und Samjoch (Öxteltal). Weitere Eisenerzabbaue auch auf der Schwazer Seite (Schwader Eisenstein).

1860 Beginn der Kupfer-Silbergewinnung neben eisenerz im Öxeltal. Der Abtransport des Eisenerzes erfolgt nach Zerkleinerung in einem Pochwerk in Ledersäcken von 60-80 kg mit Saumpferden und Karren über Samjoch - Ulpenalpe - Knappenweg zur Arzjoch-Kapelle (Erzjoch). Der weitere Transport ins Tal erfolgte nur im Winter mittels Sackzug (große Säcke aus Schweinshaut, Gesamtgewicht 600-700 kg) auf dem Sackziehersteig über Wildaualm nach Pankrazberg und durch die Karrengasse nach Kleinboden zur Eisenhütte. 

Die leeren Säcke wurden von großen Hunden wieder den Berg hinaufgetragen. Die Produktion an Eisenerz betrug jährlich zwischen 200 und 5000 Tonnen, der Personalstand bis 500 Mann (Hütte und Bergbau). Die Belegschaft bestand aus Bergknappen, Samern, Karrnern, Holzknechten, Hüttenleuten, Köhlern, Schmieden, Schmelzern und Verwaltungsbeamten. 

 
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